Die Wahrheit in 10 Minuten

Galater 3,1 O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden war? (Schlachter-Bibel)

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Hebräer 9,24-26 Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Händen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des rechtschaffenen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesichte Gottes für uns. Auch nicht, daß er sich oftmals opfere, gleichwie der Hohepriester gehet alle Jahr in das Heilige mit fremdem Blut. Sonst hätte er oft müssen leiden von Anfang der Welt her. Nun aber am Ende der Welt ist er einmal erschienen, durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben. (Luther-Bibel 1545)

Die Verständigen werden es verstehen!

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Es gibt nur einen einzigen Weg

1.Mose 1,1-3 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.

http://www.youtube.com/watch?v=I9-Niv2Xh7w&feature=related

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Die Offenbarung des Johannes, ein mit Worten gemaltes Bild des Leidensweges Jesu Christi

Das was in der Bibel steht auch richtig zu verstehen, ist nicht immer so einfach. Etwas zu lesen, bedeutet noch lange nicht, auch den Sinn davon richtig zu begreifen. Das beste Beispiel dafür ist die Offenbarung des Johannes. Schon fast seit der Zeit, da dieses Buch geschrieben worden ist, wird versucht deren Inhalt auch auf die jeweilige Zeit in der die Menschen leben zu übertragen. Je näher schlimme Zeiten heranzurücken scheinen, umso mehr wird von vielen Menschen versucht, dies mit dem Prophetenwort im Buch der Offenbarung in Einklang zu bringen. Besonders momentan scheinen wir in einer Periode der Welt zu leben, auf die alles wunderbar zu passen scheint, was dieses Buch so an Bildern hergibt. Eine noch nie zuvor da gewesene Trübsalzeit erwartet uns alle noch, ist die beliebteste Theorie in diesem Zusammenhang, und womit wir es in Kürze zu tun haben sollen, wird dann gerne als die Apokalypse bezeichnet. Was bedeutet, dass das Ende unserer Welt wieder einmal kurz bevor stehen soll. Doch oh Schreck, diesmal so sagen viele, sei es definitiv und endgültig soweit.

Das Buch der Offenbarung ist ein offenes Buch, d.h. es ist unverschlüsselt, so dass jeder, der es lesen kann, es auch verstehen müsste. Denn genau dafür ist es geschrieben worden. Schon der Prophet Habakuk schrieb ca. 700 Jahre v. Chr.: „Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann!
Die Offenbarung ist eine Enthüllung von Ereignissen, oder meiner Meinung nach sogar von nur einem einzigen Ereignis, was aber für alle Menschen von enormer Wichtigkeit ist. Weil es nämlich ALLE Menschen gleichermaßen betrifft. Dies uns aber dann zum Lesen verschlüsselt anzubieten, so wie es trotzdem viele meinen, dass es die Offenbarung des Johannes ist, wäre doch Unsinn. Warum aber dann alle damit Probleme haben, kann sicherlich auf die Art zurückzuführen sein, in der die Offenbarung verfasst worden ist. Besagter Johannes hat dazu eine phantastische Bildsprache gewählt, die sehr an das Alte Testament angelehnt ist. Liest jemand zuerst die Offenbarung und dann die Bücher des AT, dann müsste es eigentlich bei ihm zu einem Aha-Erlebnis kommen. Denn viele Passagen und einzelne Verse, des AT finden sich in ähnlicher Form auch in der Offenbarung wieder.

Etwas gewaltiges, etwas allumfassendes, ein einzigartiges Ereignis zu beschreiben, wie würden Sie das machen? Ein Hebräer hat dazu bestimmt seine eigenen Vorstellungen. Da er aus einem ganz anderen Kulturkreis kommt und damit auch eine völlig andere Sprache sein eigen nennen kann als wir, sollten wir versuchen uns ihm in dieser Hinsicht anzupassen und uns nicht gedanklich querstellen und der Meinung verfallen, ihm etwas andichten zu können, was er gar nicht so gemeint hat. Wie hätte jemand aus damaliger Zeit auch wissen sollen, dass die heute lebenden Menschen alles mit Vorliebe komplizierter machen als es ist? Doch mit anderer Kultur und völlig anderem Sprachempfinden noch nicht genug, denn ein Hebräer hat auch eine ganz andere Logik als wir Westeuropäer. Um das deutlich zu machen, umschrieb es jemand so:

„Wenn für uns a=b ist und b=c, dann ist für uns auch a=c. Dies ist aber für einen Hebräer noch lange nicht so“.

Wie soll man das jetzt einem Westeuropäer verständlich machen, der zudem 2000 Jahre später lebt als die Offenbarung verfasst worden ist?
Ich möchte es einmal probieren. Dazu nehme ich folgenden Vers aus dem Jakobusbrief des Neuen Testaments.

Jakobus 5,17 Elia war ein Mensch von gleicher Empfindung wie wir, und er betete ein Gebet, daß es nicht regne; und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf das Land. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und das Land ließ seine Frucht keimen.

Elia ist eine wichtige Person des Alten Testaments (vgl. 1. und 2. Buch der Könige). Was muss das für eine trübselige Zeit gewesen sein, als es drei ein halb Jahre lang nicht geregnet hat? Wenn es bei uns im Sommer mal einen Monat lang nicht regnen würde und dazu brütende Hitze anstände, dann wäre bald alles vertrocknet und die Menschen kämen wahrscheinlich in große Not. Worauf uns Jakobus aber besonders aufmerksam machen will, ist meiner Meinung nach der Zeitraum von drei Jahren und sechs Monaten.
Wissen Sie, dass Jesus Christus ab der Taufe durch Johannes den Täufer genau drei Jahre und sechs Monate lang das Reich Gottes gepredigt hat? Und das der Prophet Daniel verschlüsselt darauf hinwies, indem er diesen Zeitraum als „eine Frist und zwei Fristen und eine halbe Frist“ benannte?

In damaliger Zeit wurde noch nach dem Mondkalender gerechnet und somit hatte ein Monat genau 30 Tage. Eine Frist bezeichnet den Zeitraum eines Jahres, 360 Tage; Zwei Fristen sind zwei Jahre, was 720 Tage ausmacht; Eine halbe Frist ist ein halbes Jahr, 180 Tage.

Rechnet man die Tage nun zusammen, dann kommt man genau auf 1260 Tage. In dieser Zeit könnte eine ganze Welt zugrunde gehen, wenn es gar nicht regnen würde. Ohne Wasser stirbt alles Leben. Für jene, die es miterleben müssten, und vor allem für die Welt selbst, wäre es bestimmt die größte Drangsal aller Zeiten.
Dieser Zeitraum nun, mit einer langsamen Steigerung der Bedrängnis in den letzten sieben Tagen und schließlich seiner Kreuzigung am letzten Tag seiner Verkündung des Reiches Gottes, erfuhr Jesus Christus sinnbildlich für die gesamte Menschheit die größte Drangsal seines Lebens. Eigentlich von Anfang an, versuchten Ihn die damaligen Religions- und Volksverführer zu töten. Jesus sagte aber bis fast zur letzten Woche während seines irdischen Lebens immer, noch wäre seine Zeit nicht gekommen. Aber in der Nacht, als sie dann kamen um Ihn zu verhaften, da wurde er schon ein wenig unruhig. Er wusste unglaublicher Weise schon vorher, dass er am Kreuz sterben würde und sagte es auch vorher schon mehrere Male zu anderen. Doch so richtig zu glauben, schienen es Ihm bis es dann passiert ist, die anderen aber nicht. Dazu sagte Jesus ja auch noch, dass er drei Tage später wieder auferstehen würde. Würde das heute jemand sagen, man würde ihn für einen Spinner halten. Aber dann geschah es was Christus betrifft, tatsächlich.

Was der Prophet Daniel noch verschlüsselt kundgab, das sagte Jesus der Welt ganz offen. Aber auch das offene Wort, wollte einfach von den Menschen damals nicht verstanden werden. Was fehlte, war bestimmt der rechte Glaube. Erst wenn etwas, das prophezeit worden ist, auch eintritt, dann sind die meisten Menschen auch dazu bereit es zu glauben.

Hätte damals Elia jemand geglaubt, dass er bereits eine Vision von Jesus gehabt hat und wie lange dieser das Reich Gottes predigen würde? Hat er also, als er betete, vielleicht gar nicht an Regen und Dürre gedacht, sondern vielmehr daran, dass der Messias kommen wird, und als er erneut betete, hat er da vielleicht daran gedacht wie es wäre, wenn die Welt neu erschaffen würde, indem er sie mit dem Land verglich, worin neue Frucht keimt? Ist Jesus nicht so etwas gewesen wie eine neue Frucht, die aus dem Land hervorkeimte, das man gemeinhin als das Totenreich bezeichnet?

Alle Propheten sagen übrigens auf ihre Art, das Kommen des Messias voraus, und dass Er nach drei Tagen wieder auferstehen würde. Praktisch läuft alles was in der Bibel steht, auf dieses besondere Ereignis als so etwas wie einen kolossalen Höhepunkt hinaus. Ja, man könnte fast wirklich sagen, die ganze Bibel wäre ein einziges in sich geschlossenes Gleichnis, das darauf wartet von allen Menschen verstanden zu werden. Doch wer vermag die Schrift im Ganzen so zu verstehen? Das Schrift wird daher viel lieber zerpflückt und dann bekommen jene, die sie zerpflückt haben, sie nicht mehr zusammen. Dabei ist es im Ganzen so etwas wie die Erfüllung aller Wünsche der Menschen, nämlich den Tod so besiegen zu können, wie es Jesus vermochte. Warum aber so viele Menschen erpicht darauf sind, das Ende der materiellen Welt herannahen zu sehen, wo sie es aber anscheinend noch nicht einmal begriffen haben, dass die Welt ist geistlicher Hinsicht vor ihren Augen schon längst neu erschaffen worden ist, das ist mir schleierhaft. In dem Augenblick wo Jesus auferstanden ist, war das der Beweis dafür, dass es noch eine andere neue Welt gibt, in der wir nach unserem Tod wieder leben werden. Wer es verstanden hat, der kann dort jetzt schon im Geiste leben, ist von den Toten praktisch auferstanden und über so einen Menschen hat selbstverständlich der Tod als solcher keine Macht mehr. „Tod wo ist Dein Stachel?“

Einen Weltuntergang, so wie ihn sich viele Menschen zur Zeit vorzustellen wagen, wird es meiner Meinung nach nicht geben. Muss es doch auch gar nicht! Warum, so fragte Jesus einmal seine Jünger, haltet ihr Ausschau nach dem Ende, wo ihr doch den Anfang noch gar nicht entdeckt habt?

Elia hatte den Anfang schon lange vorher gesehen, und so auch Daniel und einige andere, denen Gott die Weitsicht dazu schenkte. Deshalb durften sie auch das Ende sehen. Und das Ende war ein neuer Anfang, eine neue Welt, ohne Leid, Schmerz und Tod.

Johannes, der die Offenbarung verfasst hat, der war Zeuge des Untergangs einer Welt, man könnte auch sagen, seiner Welt, indem er Jesus am Kreuz sterben sah. Aber Johannes war auch Zeuge des Aufkeimens einer neuen Welt, die Jesus bis heute und für alle Zukunft ebenso ausmacht. Jesus IST DIE NEUE Welt, denn Er ist die Auferstehung und das Leben, und die ganze Offenbarung ist nichts anderes, als eine Darstellung dieses einen großen Ereignisses in malerischen Worten. Für jene, denen das zu verstehen schwer fällt, weist die Bibel sogar noch gesondert darauf hin.

Galater 3:1 O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden war?

Die Offenbarung kann vielleicht andererseits mit ihren einzelnen Abschnitten, auch mit einem sich wiederholenden, sich dabei immer mehr steigernden Musikstück verglichen werden. Von den Siegelgerichten an, über die Posaunengerichte, bis hin zu den Zornesschalen, wiederholt sich das Bemühen von Satan, seine eigene Haut zu retten. Dabei blutet jemand, der von Gott dafür bestimmt worden ist. Mutig zieht der König der Könige in den Kampf gegen den Widerwirker, dem es immer nur um sich selbst gegangen ist. Egal wie viele Menschen dafür ins Gras beißen mussten und noch müssen, weil sie auf der falschen Seite stehen. Aber einer stellte sich ihm herausfordernd in den Weg und das ist der Friedefürst Jesus Christus. Wunderbar vor allem für uns Menschen, denn Jesus kämpfte seinen Kampf für uns alle am Kreuz und in den drei Tagen danach, bis zu seiner Auferstehung.

Man muss sich vorstellen, da stirbt praktisch eine ganze Welt in 1260 Tagen, wobei die letzten sieben Tage für die Welt die schlimmsten gewesen sind, so als wenn kein Tröpfchen Regen mehr gefallen und alles was es an Leben noch gab, verdorrt wäre. So dass am Ende der Tod über alles triumphierte. Doch er hat sich zu früh gefreut, denn nach drei Tagen kam neues Leben aus der verdorrten Erde, in Gestalt vom wieder auferstandenen Jesus Christus.

Nun war das Werk Gottes wirklich gänzlich vollendet, und das wusste Jesus schon vorher, als Er nämlich zu seinem Vater in den Himmel hineinrief: „Es ist vollbracht!“ Und schon vorher verkündete Er es, in dem Er sagte:

Matthäus 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Warum sollte also noch mehr kommen müssen? Denn ist das was Jesus für uns alle erreicht hat, noch nicht genug? Was gibt es mehr als den Beweis, dass es möglich ist Satan und seinen Bruder, den Tod, zu besiegen, wenn man selbst nur bereit dazu ist, Jesus als seinen Wegbereiter und Retter anzuerkennen?

Ein kleiner Hinweis am Rande: Versuchen sie einmal, 1260 mit irgend einer anderen Zahl zu multiplizieren. Die Quersumme des Ergebnisses wird zuletzt immer 9 sein.

1260, Quersumme 9. Die Zahl 9 ist die Zahl der Vollkommenheit. Willkommen in der vollkommenen Welt, in der es keinen Tod mehr gibt. Jesus Christus geleitet uns dorthin, Er, der seitdem unermüdlich dabei ist, seine Schafe zu sammeln.

Lesen Sie auch einmal Jesaja Kapitel 9 und wer dort angekündigt worden ist von diesem Propheten. Mag sein, Sie finden es wie ich einfach WUNDERBAR.

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Das Wasser von Fukushima ist gut

Das Wasser von Fukushima ist gut,

ein bisschen mehr Strahlung macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber noch ein geschmolzenes Kernkraftwerk wäre besser!

Das Bohren nach Öl ist gut,

ein bisschen mehr Dioxin in der Nahrungskette macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber noch mehr Bohrunglücke wären besser!

Das Morden in Afghanistan und anderswo ist gut,

ein bisschen mehr sinnloses Blutvergießen macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber ein Dritter Weltkrieg wäre besser!

Die Finanzkrise ist gut,

ein bisschen mehr Steuererhöhung macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber ein richtiger Währungscrash wäre besser!

Der Terrorwahn in der Welt ist gut,

ein bisschen mehr Überwachung macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber ein neues 9/11 wäre besser!

Die Verklappung von Giftstoffen in der Atmosphäre ist gut,

ein bisschen mehr Krebsgefahr macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber Chemtrails global wären besser!

Massentierhaltung ist gut,

ein bisschen mehr Leid von Tieren macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber Dünnschiss-EHEC für jeden wäre besser!

Unser Schulsystem ist gut,

ein bisschen mehr angelernte Dummheit macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber die totale Verblödung wäre besser!

Unsere Regierung ist gut,

ein bisschen mehr aufgezwungener Wahnsinn macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber eine psychopathische Weltregierung wäre besser!

Dinge, die schnell auseinanderfallen, sind gut,

ein bisschen mehr Müll macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber noch mehr Konsum wäre besser!

Die Liebe zwischen den Menschen zu töten ist gut,

ein bisschen mehr Hass macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber Gott ist tot, wäre besser!

Der RFID-Chip als Implantat ist gut,

ein bisschen weniger Freiheit macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber aller Rechte beraubt zu sein, wäre besser!

Totgeburten sind gut,

ein bisschen weniger Zukunftsperspektive macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber Kinderlosigkeit erzwingen zu können, wäre besser!

Atomwaffen sind gut,

ein bisschen mehr Vernichtung macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber sie endlich auch zu benutzen, wäre besser!

Eine Ökoreligion ist gut,

denn ein bisschen mehr Sauerstoffentzug macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber ein sofortiges Atemverbot für alle wäre besser!

New Age und Esoterik sind gut,

ein bisschen mehr Verführung macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber ein Antichrist für alle wäre besser!

Eine Impfung ist gut,

ein bisschen schneller tot sein macht uns Sklaven bestimmt gar nichts aus.

Aber dazu eine Massenzwangsimpfung anzusetzen, wäre besser!

Unser aller Vergänglichkeit ist gut,

ein bisschen schneller zu sterben, macht uns bestimmt gar nichts aus.

Aber dass die meisten Menschen sofort verschwänden, wäre besser!

Ein haschmech ist gut,

ein bisschen weniger haschmech macht uns bestimmt gar nichts aus!

Aber dass es sein Blog gar nicht gäbe, wäre besser!

Ach, haschmech doch!

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Wie aus einem Karnickel ein Artikel wurde

Wer haschmech liebt und kennt, denn er hieß früher anders, der weiß, dass bei ihm nichts unmöglich ist. Die Welt ist zwar zu einem Schweinestall mutiert, in dem immer mehr Mutanten die Sau raus lassen, aber das hält mich nicht davon ab, hier über die wahnsinnig heile Welt der Karnickel zu berichten.

Es waren im ganzen Zwölf in einem Wurf. Eins wurde aber von einem Stein an den Kopf getroffen, da waren es nur noch Elf. Die Elf versammelten sich dann in einem Garten, es war schon finstere Nacht, der Mond schien diesmal nicht so helle. Ganz helle waren die meisten der Karnickel auch nicht, außer einem, dem außer der Reihe. Das wachte und lief mal hierhin und mal dorthin, weil es nicht den richtigen Platz fand, wo es sich hätte hinlegen können. Immerzu stupste es die anderen an, dass sie doch auch wach bleiben mögen. Doch sie mochten nicht wachen, sondern lieber schlafen. Hatten sie doch eher das Gemüt von Schafen.

Das im Verstand sehr helle Karnickel, hörte es auf einmal knacken im Geäst, einmal hier und einmal dort, dann mehr und mehr und so weiter in einem fort. Ja, da stand wirklich ein alter Ford, rostig bis hinab zum Bodenblech. Dorthin wollte es sich zum Ruhen rasch begeben, die Tür stand auch weit offen, das ließ unseren scheinbar von Schlaflosigkeit Geplagten schon mal hoffen. Doch der alte Ford, bestimmt das ehemalige Gefährt eines Mutanten. Ganz bestimmt sogar, denn von ihm selbst lag noch reichlich drin. Der arme Hund, nein, da wollte sich das Karnickel dann doch nicht dazu gesellen.

Auch sonst war es in diesem Garten wahrlich gruselig. Seltsame Geräusche kamen näher, so als wäre da zum Verwesen noch etwas ganz anderes im Busch gewesen. Doch als das Karnickel nun auch augenscheinlich gewahrte, was da geknackt die Äste, mehr die zarten, da waren es ganz fiese Häscher, die kleinen Häschen am liebsten bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren ziehen. Das Karnickel mit der Steinwunde am Kopf war auch dabei, es sah im Dunkeln nun recht schwarz aus, aber sonst war es mit den anderen gleich. Es war gar nicht tot, wie vermutet, sondern nur traumatisiert und etwas angeschlagen. Wollte es nun als ein urig böses Karnickel, am liebsten sich selbst und seine Geschwister jagen. Man kennt ja solche, entwickeln sie sich recht oft doch zu echten Plagen. Es hoppelte um das hellste der Geschwister herum, führte die Häscher so genau zu ihm hin, war also gar nicht so dumm.

Umzingelt und eingekeilt. „Wozu bist Du gekommen mein Bruder?“ Zu spät zur Flucht, die Stricke saßen höllisch fest. Der Lärm, den die Häscher fabrizierten, der hatte die anderen Karnickel nun doch alle aufwachen lassen, wenn auch zu spät. Die Elf erschreckten sich dermaßen, dass sie liefen um ihr Leben und sofort waren sie weg. Vergaßen sie doch den einen, den ganz Kleinen. War also doch nichts mit Freundschaft auf allen Wegen und fürs Leben. War gar nichts damit, für immer in Liebe aneinander zu kleben, wie vorher bekundet.

Des hellen Karnickels Brüder und Schwestern, keine Kampfeslust und auch keinen Mumm in den Knochen, haben sich dann klammheimlich irgendwo anders verkrochen. Das eine im Kopfe sehr helle Karnickel, wusste mehr als dass es ahnte, was ihm nun blühte. Zuerst ein Schaugericht, dann kein Freispruch, sondern das Todesurteil und vorher wie nachher viel Verhöhnung, also die volle Dröhnung. Ab da sollte das arme Ding unendlich viel zu leiden haben, denn die Häscher waren waschechte Kinder von den dümmlichsten Mutanten, die sich aber mit dem Foltern von Karnickeln prima auskannten. Der Ruf des armen gefangenen Karnickels zum Vater, blieb für die Zuhörer unbeantwortet, die ums Festmahl Versammelten grölten.

Am Spieß in voller Länge, war unser Opferkarnickel dann gelandet, da hatte es sich ja ganz schön etwas eingehandelt. Gequälter kann man eigentlich gar nicht mehr sein, seine Knochen waren trotzdem nicht gebrochen, dafür hat es am Ort der Marter schon sehr nach Blut gerochen. Inmitten zwei anderer, die man ebenso aufgespießt, wurde es dann leicht angebraten. Wie es danach aussah? Dreimal dürft ihr raten. Die Finsternis am Ort, wollte scheinbar gar nicht mehr weichen, sie verzog sich erst allmählich. Des Leidens Ende war der Tod. Es war vollbracht! In diesem Moment Blitz und Donner, ein Erdbeben, Angst fuhr den Mutanten in die Glieder, wieder und wieder. Dann Stille, man konnte nun hören im Gras eine Grille.

Als in aller Frühe der Hahn dann krähte, verging den Häschern irgendwie gänzlich der Appetit. Für mausetot befunden, wurde das Opfer von jemand anders in ein Tuch gebunden. So nahm es die Erde in sich auf. Doch der Himmel musste warten, denn das tote Karnickel wachte tatsächlich wieder auf. Drei Tage später, am frühen Morgen, da verschwand dann all sein eigener Kummer und auch alsbald der anderen Sorgen. Die Geschwister des geplagten Karnickels wollten es zuerst kaum glauben, nie und nimmer so dachten sie, könnte jemand den Tod seines Spaßes berauben. Doch es ist gelungen! Verkünden sollt ich dies der ganzen Welt in einem Artikel, die Geschichte von gefangenen, gepeinigten und auferstandenen Karnickel. So wurde ganz einfach aus einem Karnickel, dieser etwas seltsame Artikel.

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Wer andere nicht warnt, der hat schon

Irgendetwas geht vor sich. Das merkt langsam jeder, auch wenn er es selbst gar nicht wahrhaben will. Sogenannte Verschwörungstheoretiker schreiben sich in ihren Internetblogs schon seit längerem die Finger wund, werden belächelt, gefeiert, überwacht, sind mitunter sogar verhasst. Klar, das sind doch nur Leute, die sich gerne schreiben hören. Niemand weiß definitiv, ob aber nicht doch etwas an dem dran sein könnte, was sie so von sich geben, oder ob alles doch nur dummes Gequatsche ist. Der nächste Tag kommt so oder so und dann wird man ja sehen, ob sich gemachte Vorhersagen bestätigen oder ob sie es eben nicht tun.

Der nächste Tag – mit der Zukunft ist das so eine Sache. Denn für jeden einzelnen von uns, könnte der heutige Tag schon der letzte in seinem Leben sein. Aber was kümmert uns dann das was morgen sein könnte?

Nehmen wir einmal an, jeder Mensch wüsste das genaue Datum, wenn er sterben wird. Wie sähe dann sein Leben im Gegensatz zu dem Leben aus, welches er jetzt führt? Würde er noch jeden Tag arbeiten gehen wollen, würde er noch eine Lebensversicherung abschließen wollen, würde er noch ein Haus bauen wollen, würde er sich noch von anderen etwas sagen lassen, würde er sich eher auf sein jetziges, hinsichtlich der Lebensjahre exakt limitiertes Leben konzentrieren, oder würde er vielleicht noch mehr nach einer Möglichkeit suchen, wie er sein jetziges Leben doch noch irgendwie verlängern könnte?

Von Jesus Christus heißt es, er hätte ziemlich genau den Tag gewusst, an dem sein irdisches Leben vorbei gehen würde. Er trug es mit Fassung, ganz so als wenn es Ihm egal gewesen wäre dem Tod ins Auge blicken zu müssen. Bei Ihm schien es fast so, als hätte Er den Tod sogar angelächelt und ihn so noch mehr heraus gefordert, damit dieser seine Arbeit auch ja nur gründlich machen soll.
In der Nacht, als die Schergen des Todes Ihn holen kamen, da hat Jesus gewacht und auch seine Jünger mehrmals vor dem Dieb gewarnt, der nächtens einmal ohne Voranmeldung kommen könnte. Doch sie schliefen lieber den Schlaf der Gerechten und waren ziemlich sorglos. Tja, und als der Dieb dann kam, da erschreckten sich alle Jünger und sind ängstlich davongelaufen. Nur Jesus nicht, denn Er hatte das Unheil schon kommen sehen.

Und nicht nur Jesus selbst, sondern auch die Propheten des Alten Testaments haben scheinbar genau gewusst, was ziemlich auf den Tag genau mit Jesus passieren würde, wenn dieser erst einmal als Messias in die Welt gekommen sein würde. Der Messias, so ließen es die Propheten verlauten, müsse sterben und dann würde Er am dritten Tag danach wieder auferstehen. Fast, so könnte man meinen, lief alles nach einem festen Zeitplan ab. Einem Zeitplan Gottes vielleicht, oder möglicherweise nach einem Zeitplan von Gevatter Tod? Eventuell könnte es auch sein, dass sich da zwei Zeitpläne großer Geister gekreuzt haben?

Wie dem auch sei, die Pläne schienen so oder so perfekt funktioniert zu haben. Denn es traf alles so ein wie Jesus es mehrere Male vorher gesagt hatte. Trotzdem waren sogar seine nächsten Anhänger überrascht, als sie drei Tage nach dem Tod am Kreuz, ihren Meister lebendig wiedergesehen haben. Sie waren sogar so überrascht, dass selbst als sie Ihn sahen, viele immer noch zweifelten. Einer von ihnen, der Jünger Thomas, musste erst fühlen was er sah, bis er es dann bereit war zu glauben. Jesus ist auferstanden. Der Tod wurde besiegt. Was einmal funktioniert, müsste doch auch noch weitere Male möglich sein.

Doch sieht man sich in der Welt um, so haben die Menschen doch keinen großen Glauben daran, dass auch sie einmal den Tod besiegen können. So leben sie lieber um des Lebens willen, welches sie jetzt im Moment führen. Es wird sich über eine angeblich zivilisationsbedingte längere Lebenserwartung gefreut und dass der Tod mal plötzlich wie ein Dieb in der Nacht kommen könnte, das schieben die Menschen liebend gerne von sich und zwar so weit weg wie möglich. Praktisch legen sie sich schlafen, so wie die Apostel es im Garten Gethsemane taten und wollen am liebsten gar nichts von dem wissen, der da draußen ständig auf seinen Einsatz wartet, um ihnen das Leben zu nehmen. Doch wir alle wissen schon sehr genau, dass wir ihm, dem Tod, nicht entrinnen können.

Aber ihn lächelnd in Empfang zu nehmen, so wie es Jesus tat, der wusste, dass der Tod nur sein schmutziges Zwischenspiel mit Ihm treiben würde, das wollen und das können Menschen in der Regel nicht. So lassen sie lieber bereitwillig die Angst in ihr Leben einziehen und richten daraufhin ihr Leben aus. Ein Krieg könnte kommen, ein Terroranschlag könnte passieren, einen Autounfall könnte man haben. Also lassen die Menschen es zu, dass jedes Land seine eigene Armee aufstellt, klar, nur für den Fall, dass es mal angegriffen werden könnte; Ein Volk lässt es bereitwillig zu, dass von seinen Steuergeldern ein riesiger Polizei- und Überwachungsapparat installiert wird. Dann, all die vielen Mitarbeiter müssen ja auch täglich mit etwas beschäftigt werden, auch wenn keine Gefahr von außen droht, so dass schließlich hauptsächlich nur die eigene Bevölkerung überwacht wird; Eine Unfall- und Lebensversicherung wird abgeschlossen, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein und dann kann man beruhigt weiter schlafen. Alles mögliche wird von Menschen im einzelnen oder insgesamt versucht, um den Tod auf Distanz zuhalten. Doch letzen Endes nützt das alles gar nichts. Der Tod kommt trotzdem, wann und an welchem Ort er will und zu jedem einzelnen von uns. Denn er hat seinen Plan.

Oft vergessen die Leute aber, dass es noch einen größeren Planer gibt. Dieser andere hat uns auch am Beispiel von Jesus schon gezeigt, welcher Plan der bessere ist und wie der Plan des Todes ganz einfach durchkreuzt werden kann. Nämlich dadurch, dass man ihm einfach ins Gesicht hinein lächelt, so wie es Jesus getan hat. Denn, so wusste auch Jesus, einen anderen Weg gibt es nicht. Und wenn man das dann verinnerlicht hat, dann verliert man auch seine Angst. Und wo keine Angst mehr vorhanden ist, da könnte morgen auch die Welt untergehen, es wäre dem Menschen, der nun gelernt hat, dem Tod ins Gesicht zu lächeln, egal. Wäre das für so einen Menschen ab dem Zeitpunkt nicht ein viel befreiteres Leben, nämlich ohne Angst vor üblen Dingen sein zu können, die in seinem jetzigen Leben noch auf ihn zukommen könnten?

Jesus hat es gekonnt, ein jeder von uns kann es auch. Jesus hat es uns gezeigt, auch im Hinblick auf das was „danach“ kommt. So sind auch wir dazu in der Lage, wenn wir es wollen. Warum also Angst davor haben, es so wie Er es konnte, im Glauben an Ihn als unseren Retter nicht auch zu können? Wer diese Angst trotzdem noch hat, der ist noch nicht auf dem richtigen Weg. Er kann es einfach noch nicht sein.

Wie weit sind Sie liebe(r) Leser/Leserin? Ist die Angst noch Ihr Bruder oder Ihre Schwester?

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Ist die Sache mit der Entrückung nur eine Irrlehre? – Teil 2

Nun kommen wir sofort und ohne Umschweife, gleich zu den vier neutestamentarischen Entrückungen.

In Apostelgeschichte 8,39-40 steht etwas über die angebliche Entrückung des Apostels Philippus von einem Ort zu einem 30 km entfernten anderen Ort, namens Asdod. Dass die Möglichkeit besteht, jemand von einem Ort zu einem anderen zu „beamen“, kenne ich eigentlich nur aus der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“. Philippus hatte den Kämmerer gerade in einem Gewässer getauft und ihn dabei wahrscheinlich ganz untergetaucht. Könnte es nicht auch sein, dass während sich der klitschnasse Kämmerer trockene Sachen anzog, der Apostel Philippus einfach ohne ‚auf wiedersehen’ zu sagen seines Weges gezogen ist und sich deshalb die beiden dann erst in Asdod, einem 30 km entfernten Ort wiedersahen?

Heikel wird es nun bei Paulus. Dieser berichtet in 2.Korinther 12,2-4:

Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren – ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen – ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zustehen.

Ehrlich gesagt, dass kann meiner Meinung nach – ich weiß nicht; Gott weiß es – alles, aber ebenso auch gar nichts bedeuten.

Damit er sich nicht überheblich und selbstherrlich vorkommen soll, hätte Paulus, so schreibt er, vom HERRN deswegen einen „Dorn im Fleisch” (vgl. 2.Korinther 12,7-10) bekommen. Was immer auch damit gemeint sein mag – ich weiß es nicht; Gott weiß es.

Warum z.B. erwähnt Jesaja, der ja auch zu Besuch im Himmel gewesen sein soll, gar nichts von so einem Dorn in seinem Fleisch? War er als Mensch, im Gegensatz zum Menschen Paulus, vollkommen gefeit gegen Überheblichkeit und Selbstverherrlichung?

Die Entrückung von Jesus

Nun kommen wir noch zu der Entrückung von Jesus, DER Glaubensangelegenheit ersten Ranges, auch Christi Himmelfahrt genannt.

In Apostelgeschichte 1,9 lesen wir:

Und als Er dies gesagt hatte, wurde Er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm Ihn auf von ihren Augen weg.

In der Apostelgeschichte stehen sehr schöne Geschichten. Diese kann ich nur jedem empfehlen einmal zu lesen.

Im Bericht von Lukas 24,50-51 steht es so:

Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es geschah, indem Er sie segnete, schied Er von ihnen und wurde aufgehoben in den Himmel.

Im Bericht von Matthäus 28,16-17 steht es so:

Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Und als sie Ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor Ihm nieder; etliche aber zweifelten.

Warum zweifelten etliche? Deswegen vielleicht, weil Bethanien ziemlich nahe und südöstlich von Jerusalem liegt, Galiläa “als der andere Ort” der Himmelfahrt Jesu jedoch ca. 150 km weiter nördlich von Bethanien? Aber deswegen können eigentlich keine Zweifel aufgekommen sein. Weswegen aber dann?

Aber im Bericht von Matthäus steht am Ende seltsamerweise gar nichts von einer Himmelfahrt von Jesus. Hier sagt Jesus vielmehr nur, dass seine Jünger sich nie von Ihm alleine gelassen zu fühlen brauchen:

Matthäus 28,20 …Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

Worum es mir eingangs ging, war aufzuzeigen, ob die Entrückung nur eine Irrlehre sein könnte. Für Mark Hitchcock haben die aufgezeigten sechs Entrückungen auf der Grundlage der Bibel alle schon stattgefunden. Zweifel hat dieser Mann keine, und für ihn steht noch eine Entrückung aus. Das ist die Entrückung der Gemeinde, die noch in der Zukunft stattfinden soll. Sie soll am besten dann geschehen, bevor hier unten auf der Welt das große Chaos losbricht, der Anfang des großen Zusammenbruchs passiert, alles total beginnt aus dem Ruder zu laufen und deswegen dann wahrscheinlich alle damit beginnen, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen. Die Entrückung wäre demnach als eine Massenflucht in den Himmel anzusehen, unter dem persönlichen Schutz von Jesus Christus, der dazu auf einer Wolke erscheinen soll, um die Seinen abzutransportieren. Und das ist nach den Worten von Mark Hitchcock „wörtlich zu verstehen“. Es gibt für ihn also KEIN WENN und auch KEIN ABER.

Für Mark Hitchcock und sehr viele Christen, die seiner Meinung sind, steht nur eine Sache nicht fest und das ist WANN dieses ungewöhnliche Ereignis stattfinden wird. Hitchcock weist darauf hin, „wer dazu ein konkretes Datum nennt, der ist ein Narr!“ Trotzdem wurde und wird es von lieben Zeitgenossen immer wieder probiert und alle, die es bis jetzt probiert haben, die sind damit bisher immer voll auf die Nase gefallen. Denn Jesus kam zu der von ihnen jeweils festgesetzten Zeit NICHT. Jedenfalls hält das Hitchcock nicht davon ab, den Menschen eine zweifelhafte Hoffnung mit auf den Weg zu geben, dass die Entrückung vielleicht schon heute stattfinden könnte. Und die Christen hoffen und warten, sie hoffen und warten, sie hoffen und warten, sie hoffen und warten…….
Und in der Zwischenzeit werden die Menschen schön weiter von ein paar wenigen ausgebeutet, im Sklavendienst gehalten, für dumm verkauft, in Kriegen verheizt, sie lassen sich brav regieren, werden statistisch erfasst, lassen sich überwachen, wie selbstverständlich lassen sie sich auch wie Laborratten studieren, lassen an sich medizinisch herum experimentieren, und sie selbst studieren, wenn sie christlich gesinnt sind die Bibel; sind braver als brav, damit sie nur ja auch unter denen dabei sind, die von Jesus abgeholt werden. Und bis dahin wird weiter auf die Rückkehr von Jesus gehofft und gewartet, gehofft und gewartet, gehofft und gewartet, gehofft und gewartet……..

Mir ist aufgefallen, dass Mark Hitchcock in seinem Buch sogar eine „Entrückung“ vergessen hat zu erwähnen, nämlich die Entrückung von einem Ort zum anderen des Hesekiel.
In Hesekiel 3,14-15 ist zu lesen:

Da hob mich der Geist empor, und nahm mich hinweg; und ich fuhr dahin, erbittert in der Glut meines Geistes, und die Hand des HERRN lag fest auf mir. Und ich kam zu den Weggeführten nach Tel-Abib, zu denen, die am Fluß Kebar wohnen; und da sie dort saßen, setzte ich mich dorthin und war sieben Tage lang in Entsetzen versunken unter ihnen.

(Übrigens, alle Verse im vorliegenden zweiteiligen Artikel sind der Bibelübersetzung Schlachter 2000 entnommen.)

Das muss ja eine schlimme Erfahrung für Hesekiel gewesen sein, wenn er davon so in Entsetzen versunken gewesen ist. Vielleicht war Hesekiel zwischendurch mal kurz bei den Klingonen (das sind gute alte Bekannte von Mr. Spock und Captain Kirk) gelandet, dann wäre seine Reaktion mir noch verständlicher.
Na jedenfalls ähnelt diese von Ort zu Ort Entrückung des Hesekiel, sehr der Entrückung des Apostels Philippus im Neuen Testament und mir ist es schleierhaft, warum Mark Hitchcock die einfach übersehen hat.

Keinesfalls wollte ich jetzt gläubige Menschen mit meinem zweiteiligen Artikel verunsichern. Denn man kann ja nie wissen, vielleicht haben Mark Hitchcock und die Anhänger seiner Entrückungstheorie doch recht und vielleicht sind wir alle gleich weg von dieser Welt hier. Verrückt genug ist unsere Zeit dafür, Wahnsinnige um uns herum gibt es auch genug, der Zusammenbruch des Systems scheint wirklich kurz bevor zu stehen. HERR bitte, so langsam wird es wirklich höchste Zeit.

haschmech geht als erster, okay? Irgendwelche Einwände?

Bin schon weg!

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Ist die Sache mit der Entrückung nur eine Irrlehre? – Teil 1

Aufgrund des von den Mayas angeblich geprägten Endzeitdatums, den 21.12.2012, der Offenbarung des Johannes, deren Inhalt wunderbar auf die Ereignisse unserer Tage zu passen scheint und vielleicht noch wegen den überaus gut zum Schema passenden Überlieferungen der Hopi Indianer, glauben sehr viele Menschen daran, dass wir in der letzten Zeit dieser Welt hier leben. Was bedeutet, wir wären die Generation, die LIVE dabei ist, wenn für unseren Planeten das letzte Stündlein geschlagen hat.

So richtig direkt dabei möchte aber vor allem eine bestimmte Gruppe nun doch nicht sein und das sind die Christen. Jedenfalls jene unter ihnen, die sich für die Auserwählten halten. Auserwählt sein bedeutet, noch vor dem Chaos, welches bald losbrechen soll und womit das Ende der Weltzeit eingeläutet wird, von diesem Planeten zu verschwinden. Aber nein, nicht zum Mond und auch nicht zum Mars, sondern vielmehr geradewegs in den Himmel hinein, dorthin wo Gott seinen „festen Sitz“ hat, und was das Beste ist, die Auserwählten werden sogar abgeholt und zwar von Jesus Christus persönlich. Im Vorbeiflug werden dann in einem Nu, die natürlichen Körper durch verherrlichte Körper ersetzt, da ein Mensch ja nur so in himmlischen Gefilden leben kann. In der Tat, so soll es nach landläufiger Ansicht von vielen Christen geschehen, darauf zielt deren ganze Hoffnung. Nur weg von hier, weg von den ganzen Irren, weg von diesem korrupten System, weg von der Absicht einer wahnsinnig gewordenen Elite eine Weltregierung zu etablieren, unter der dann der Einzelne nur noch so viel Rechte besitzen wird, wie ein Huhn in einer Legebatterie.

Christen dürfen sich nicht wehren, sondern anderen nur die zweite Wange hinhalten, wenn sie geschlagen werden und der Rest ihres Lebens gründet sich auf Hoffnung. Ganz genau, nämlich auf die Hoffnung vorher, d.h. VOR ihrem Ableben, LEBENDIG in den Himmel entrückt zu werden.

Wie kommen Menschen gewöhnlich in den Himmel? Was sagen öfter schon mal Erwachsene zu einem Kind, wenn plötzlich die vielgeliebte Großmutter das Zeitliche gesegnet hat? Einem Kind sagen viele Erwachsene dann, seine Oma wäre nun bei Gott im Himmel. Also muss man sterben um in den Himmel zu kommen. Klar, das weiß praktisch jedes Kind. Der Himmel, das ist da, wo die Engel sind.

Nun haben aber die Christen noch einen zweiten Weg gefunden und zwar wie sie OHNE sterben zu müssen in den Himmel kommen. Es ist ein offenes Geheimnis, das ihnen vor rund 2000 Jahren vom Apostel Paulus offenbart worden ist. Im Buch „Könnte die Entrückung heute stattfinden?“ von Mark Hitchcock, verweist er auf Seite 35 auf 1.Korinther 15, also auf einen bestimmten Abschnitt in einem Brief von Paulus. Hitchcock schreibt wörtlich: „Aber 1.Korinther 15 änderte alles“.
Aufgrund dieses Kapitels in der Bibel, müssen Menschen also nicht mehr sterben um in den Himmel zu kommen, nein, seitdem Paulus es schriftlich festgelegt hat, geht es auch so. Wer nun als Christ immer noch überlegt, ob es vielleicht doch besser wäre eine Sterbeversicherung abzuschließen, der hat wahrscheinlich seine Bibel noch nie richtig gelesen. Denn jedem Arzt und jedem Totengräber kann er nun mit der Bibel winken und sagen: „Mit mir nicht mein Junge, denn ich werde vorher von Jesus abgeholt“.

Klar, so reagieren kann ein guter Christ auch heutzutage nur deshalb, weil wir JETZT in der Endzeit leben. Da kann auch ein Christ schon mal etwas frecher werden, und dann auch die andere Wange noch einmal mehr hinzuhalten, dass fällt ihm nun noch viel, viel leichter. Doch ziehen die Auserwählten auch die Möglichkeit in Erwägung, dass ihnen da jemand vielleicht einen großen Bären aufgebunden haben könnte? Nein, davon wollen echte Christen gar nichts wissen. Denn alles was in der Bibel steht, so sagen bibeltreue Christen, das ist definitiv wahr, denn ALLE Worte in der Bibel kommen direkt von Gott. Zumindest sind die Schreiber der Worte vom Geist Gottes inspiriert worden, und so etwas wie Schabernack, das treibt Gott mit seinen Kindern nicht.

Außerdem gibt es noch Beweise für schon früher erfolgte Entrückungen in den Himmel, OHNE dass bestimmte Menschen vorher gestorben wären. Nach Marc Hitchcock gibt es drei alttestamentarische und vier neutestamentarische Entrückungen. Beginnen wir mit dem Alten Testament.

1.Mose 5,24 Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr da, denn Gott hatte ihn hinweggenommen.

Wer meint, das wäre blanker Unsinn, der findet in Hebräer 11,5 die Bestätigung dazu.

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte;

Das Wort „entrückt“ bzw. „Entrückung“ gibt es in den Urschriften der Bibel nicht. Das Wort entrückt ist die Übersetzung des griechischen Wortes harpazo und es bedeutet: ergreifen, plötzlich, etwas an sich reißen oder etwas mit Gewalt wegnehmen.
Wenn also jemand plötzlich nicht mehr da ist, dann könnte er z.B. doch auch einfach in eine tiefe Felsspalte gefallen sein. So jemand findet wahrscheinlich niemals jemand wieder. Kann also das was ein paar tausend Jahre früher passiert ist, von jemand der den Hebräerbrief verfasst hat, bei dem es übrigens strittig ist, wer ihn für das Neue Testament verfasst hat, überhaupt eine Bestätigung dafür sein, was wirklich mit Henoch passiert ist?

Bei dem Fall von Elia sieht die Sache anders aus. Da nun haben wir einen direkten Augenzeugen namens Elisa. Dieser war dabei als „ein feuriger Wagen und feurige Pferde“ sie beide voneinander trennten. In der Bibel heißt es weiter: „Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel“ (2.Könige 2,11).

Darf man das aber wörtlich verstehen, oder muss man es vielleicht doch eher sinnbildlich zu begreifen versuchen, so wie es uns sogar von Jesus Christus gelehrt worden ist, für den der Feigenbaum z.B. sinnbildlich für Israel steht?

Könnte es also nicht auch sein, dass Elia von einem Chaoten mit seinem Pferdegespann einfach überfahren worden ist, oder dass er vom Blitz getroffen wurde und die Objektivität des Vorfalles von dessen Begleiter Elisa nur auf sehr subjektiv-hebräische Art an die Nachwelt weitergegeben worden ist? Sagen wir es einem viel Kind anders, wenn Gott einen geliebten Familienangehörigen plötzlich zu sich genommen hat?

Noch kurz zur angeblichen Entrückung von Jesaja. Im gleichnamigen Buch der Bibel, Kapitel 6,1-3 heißt es, dass Jesaja als junger Mann von Gott selbst in seinen Dienst berufen wurde. Hitchcock schreibt, er GLAUBE, dass Jesaja entrückt worden wäre. Damit sollte eigentlich auch von mir schon alles gesagt worden sein, was es dazu zu sagen gibt.
Doch im näheren gibt es drei verschiedene Auslegungen zum genannten Kapitel. Von einem Zusammentreffen Jesajas mit Gott persönlich im irdischen Tempel in Jerusalem, über ein solches Zusammentreffen der beiden im Himmel, bis zu der Möglichkeit, dass Jesaja eine Vision gehabt hat, gehen die Meinungen auseinander.
Hitchcock erwähnt noch, dass anders als Henoch und Elia, Jesaja von Gott wieder zur Erde zurückgeschickt worden wäre, um seinen Dienst als Prophet zu verrichten, wo er dann wie alle anderen Menschen gestorben ist.

Klar ist Jesaja gestorben, und Henoch und Elia, was ist mit denen? Denn nicht mehr zu sterben, brauchen Menschen doch erst seit 1.Korinther 15. So erklärt es uns jedenfalls Mark Hitchcock in seinem Buch zur Entrückung auf Seite 35. Denn bis zu dem Tag wo Paulus uns allen dieses Geheimnis offenbart hat, wäre auf die Frage wie jemand in den Himmel kommt, nach Aussage von Mark Hitchcock nur folgende Antwort die richtige gewesen: „DU MUSST STERBEN!“

Sind die alttestamentarischen „Entrückungen“ also wirklich definitiv passiert und die aufgelisteten Personen im Himmel gewesen bzw. sogar dort verblieben? Was meinen Sie liebe Leser? Bilden Sie sich bitte nun selbst ein Urteil.

Bitte ketten Sie sich irgendwo an, denn ich möchte nicht, dass Sie entrückt werden, bevor Sie den zweiten Teil meines Artikels gelesen haben.

Wie Sie wollen nicht?
Was nun, nicht entrückt werden, oder den zweiten Teil meines Artikels nicht lesen?

Wie Sie wollen! Dann eben nicht!

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Alles wartet auf die große Trübsal – Wann geht’s endlich los?

Wahrscheinlich beten die meisten Christen auch darum, nicht zu denen gehören zu müssen, welche die große Trübsal erleben werden. Die große Bedrängnis soll nach vielen Bibelinterpretationen, sieben Jahre dauern und danach soll dann das Ende dieser Welt kommen, bevor Gott dann eine neue Welt und einen neuen Himmel erschaffen wird.

Wer aber immer schön brav gewesen ist, der soll angeblich vorher mit Seinesgleichen in den Himmel entrückt werden und sich dann vielleicht sogar das ganze Leid der anderen, die unten auf der Erde geblieben sind, von oben mit ansehen dürfen.

Um aber überhaupt in den Genuss der Entrückung, besser Vorentrückung, zu kommen, muss die große Drangsal aber auch endlich mal in die Gänge kommen. Um sie herbeizurufen, dafür ist vielen Leuten fast schon jedes Mittel recht. Naturkatastrophen, immer mehr Kriege könnten oder müssen das Wunder der Entrückung doch erwirken können. Denn je mehr Katastrophen und Kriege, großes Leid und andere Not, desto eher geht’s los. Das glauben sehr viele und fast schon könnte man auf den Gedanken kommen, das wünschen sich sehr viele sehnlichst.

Wo aber bleibt da die Nächstenliebe?

Wenn anderen Leid widerfährt, ist es gut, damit andere schneller in den Himmel kommen?

Und was passiert, wenn ein Vorentrückungsfanatiker feststellen muss, dass er wider Erwarten, wenn vielleicht durch eine extreme Hitze, weswegen auch immer, der ganze Planet langsam anfängt zu verdampfen und oh Schreck, er das doch live miterleben muss, weil er dann immer noch auf der Erde ist?

Matthäus 24,21 Denn alsdann wird eine große Trübsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird.

Haben Sie das Wörtchen “jetzt” bemerkt? Matthäus schreibt davon, dass Jesus gesagt hat, die damals lebenden Menschen würden eine Trübsal miterleben, wie sie die Welt bis dahin noch nicht erlebt hat. Warum benutzte Jesus das Wörtchen “jetzt”, wo die ganze Sache doch erst 2000 Jahre später oder sogar vielleicht noch später ins Rollen kommen soll? Denn Jesus war ja auch ein Prophet, der wusste was noch kommt. Vor allem wusste Er anscheinend auch sehr genau, was in den Tagen als Er unter den Menschen gewandelt ist, noch auf Ihn zukünftig zukommen sollte.

Jesus war und ist jemand, der alles was passierte und was zur Heilsgeschichte gehört, auf sich bezog. Die ganze Bibel konzentriert sich praktisch nur auf sein Kommen. Auf Ihn, dessen Aufgabe es war, das wieder gerade zu biegen, was andere aus Übermut krumm gebogen hatten. Es geht genauer gesagt, um den Sündenfall im Paradies, bis zu dem Tag, als Jesu Blut geflossen ist und dadurch wieder jegliche Sünde von den Menschen genommen worden ist. Jesus kam um etwas zu bereinigen, oder in seinen Worten:

Matthäus 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Bevor Jesus dann am Kreuz gestorben ist, sagte Er kurz vorher noch: “Es ist vollbracht!” Das bedeutet, Er hat seine Ihm von Heiligen Geist aufgetragene Aufgabe, zur Zufriedenheit Gottes erfüllt. Vorher hat Er, der keiner Fliege je etwas zu Leide getan hat, noch einiges an Bedrängnis, Beleidigungen, furchtbaren Schmerzen, Verhöhnung und Verlorenheitsgefühl ertragen müssen. Sogar seine Jünger sind alle weggelaufen, haben Ihn verleugnet und nur ein einziger von ihnen, der Johannes, ist zu seiner Kreuzigung auf Golgatha erschienen.

Was mag es für eine Gefühl sein, die ganzen Sünden der Menschheit auf sich nehmen zu wollen, zu sollen und zu müssen, denn einzig und allein darum ging es in der Sache Jesus erst einmal, dann hängt der arme Jesus oben am Kreuz und die einzigen, die bei Ihm sind, sind ein paar kaltlächelnde Soldaten und ein paar Pharisäer, die sich über Ihn lustig machen.

Im Moment des größten Verlassenheitsgefühls, des größten Schmerzes und der Not, ruft Jesus nach seinem Vater (auf aramäisch): “Eli, Eli lema sabachthani?” Das soll bedeuten: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?

Hat Gott als der Heilige Geist, seinen Sohn in dieser so überaus wichtigen Stunde wirklich verlassen?

Hier finden wir dazu die Antwort:

Psalm 22,24 Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut das Elend des Armen und hat sein Angesicht nicht vor ihm verborgen, und da er zu ihm schrie, erhörte er ihn.

Meine Interpretation lautet, Jesus hörte seinen Vater im Geiste antworten: “Ich bin ja da mein Junge, Du hast es gut gemacht. Ich freue mich darauf, Dich in Kürze wieder in meiner nächsten Nähe zu haben”.

Völlig beruhigt, tat Jesus dann auch bald seinen letzten Atemzug und starb. Ganz genau war es so:

Johannes 19,30 Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

Johannes, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr.
Jesus große Bedrängnis hatte ein Ende gefunden. Sein Geist war nun frei.

Zum frei sein noch passend die Aussage von Jesus aus dem Thomas-Evangelium: Spruch 77 Jesus sagte: “Ich bin das Licht, dieses, das über allen ist. Ich bin das All; das All ist aus mir gekommen. Und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort finden.”

Alles, wirklich alles dreht sich nur um Jesus. Jesus wusste das von Anfang an und besonders bewusst wurde es Ihm wahrscheinlich, als er da oben ganz alleine am Kreuz gehangen hat und es bis heute kaum ein Mensch wirklich verstanden hat, was damals da auf Golgatha tatsächlich passiert ist.

Auf Golgatha hat sich am Kreuzigungstag das Schicksal der ganzen Menschheit entschieden und man könnte fast sagen: Niemand hat damals etwas davon bemerkt, außer Jesus und sein geistiger Vater im Himmel. (Eventuell wusste der Johannes es auch – alleine schon wegen dem Titel: Die Offenbarung des Johannes).

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A wie Aphorismus, O wie Ohr

Ganz am Ende des 6. Tages schuf Gott für uns Menschen noch einen letzten Gedanken zum Weiterdenken, dann ruhte und seitdem wartet Er.

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Wer ein Ohr hat, der höre!

Verliebte Gemeinde, in vielerlei Unehre gefallene Leserschaft!

Am heutigen Tage habe ich mich entschlossen, mich selbst in der Bloggerwelt wieder zu erwecken. Der Verdacht dazu keimte in mir schon länger und nun hat er sich eben erhärtet.

Da mir voller Ernst lieber fremd ist, werde ich meinen Blog zeitweise mit Humor überfluten und wer das für sich mit ernsten Themen nicht zusammen zu bringen vermag, der möge einfach draußen bleiben. Es liegt nämlich mehr in meiner Absicht, eher die Gemeindemitglieder anzusprechen, die noch nicht geistig dermaßen entrückt sind, so daß sie nur noch an Flucht denken, weil nach ihrer Meinung der Weltuntergang schon vor der Türe steht.

Da auch ich noch ein anderes Leben habe, außerhalb der Bloggonautik, werden Artikel von mir eher spärlich erscheinen. Erfreue man sich deshalb bitte eben einfach an dem, was von mir kommt.

Eingehende Kommentare von Lesern aus der Zukunft werden radikal geprüft, überprüft, mit Zoll belegt, einer Ganzkörperrasur unterzogen, darin evtl. vorhandene Links werden unverzüglich chirurgisch entfernt – denn diesen Blog hier werde ich vermutlich in ungewohnter Art und Weise völlig linkfrei führen – und am Ende wird dann jeder Kommi sowieso entfernt. Macht Euch also gefälligst entsprechende Mühe!

Mit Politik habe ich nichts am Hut, jedenfalls was diesen Blog hier angeht. Hier werden nur Themen im Bereich Glauben behandelt werden. Es wäre also besser mir das zu glauben.
Sollte ein Leser eine spezielle Frage zum Glauben oder zur Bibel haben, so darf er mich das wissen lassen. Wieviel ich dann von meinem Wissen bereit bin ihm abzugeben, wird davon abhängen, ob ich mich nicht an etwas anderem aufhänge, wenn mir die Frage vielleicht zuwider erscheint.

Noch kurz etwas zum Titel meines Blogs – “haschmech” in der Suchmaschine. Der ist natürlich ganz bewußt von mir gewählt worden.

Haschmech sagt schon Verschiedentliches über das aus, was hier in der Zukunft noch vor sich gehen soll. Erst einmal ist das Wort falsch geschrieben, denn es müßte haschmich heißen. Ich bin weder links noch rechts, also was sollte mich da korrekte Rechtschreibung kümmern?

Die erste Bedeutung von haschmech ist:

“leicht verrückt sein; spinnen”

Es sollte tunlichst vermieden werden, mich und meine Art (also meine untreue Gemeinde) mit dieser ersten Bedeutung in Verbindung zu bringen. Ich beabsichtige Enten zu verlöten und NICHT zu grillen, denn ich bin ein großer Tierfreund.

Die zweite Bedeutung von haschmech ist:

“Gespür für etwas haben; eine richtige Vorahnung haben; etwas voraussehen”

Dies kommt viel eher hin, denn ich muß schon eine Vorahnung dafür gehabt haben, was die zweite Bedeutung von haschmech ist, obwohl ich dieses Wort in seiner Bedeutung als etwas ganz anderes kenne, nämlich als: “Versuche mich zu fangen, aber Du kriegst mich ja doch nicht”.

Was haschmech jetzt mit Glauben zu tun hat, keine Ahnung. Aber vielleicht kommt die Ahnung ja noch. Gesehen, so meine ich, hätte ich sie jedenfalls schon mal irgendwo.

Das was mich in letzter Zeit am meisten nervt ist, wenn ich Leute von ihrer kommenden Entrückung reden höre. Sie nennen das sogar Vorentrückung und deshalb werde ich meinen nächsten Arztikel wahrscheinlich dieser Krankheit widmen. Wann der Doktor kommt, weiß ich aber jetzt noch nicht zu sagen. So ein Studium der Entrückungsmedizin kann dauern.

Von langen oder viel zu langen Artikeln werde ich auch absehen, denn die liest ja doch keiner. Das Leben besteht aus Kürze, ist kurz und was die Leute über mich denken, ist mir schnurz. Ich werde ja sehen, wer mich mag, indem er oder sie zum Lesen hier wieder erscheint oder ob hier an mich zwischendurch auch dumme Fragen gestellt werden. Gegen Intelligente Fragen, die sich selbst beantworten, wer sie in die Waagschale geworfen hat, habe ich auch gar nichts einzuwenden.

So, nun ist aber Schluß mit dem ersten Unsinn als Prolog hier.

Ich freue mich darauf, wenn Sie wieder vorbei schauen. Machen’s bis dahin gut.

haschmech

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Der uralte Traum des Menschen, dem Tod ein Schnippchen schlagen zu können

Die Offenbarung des Johannes wird von vielen Menschen, vor allem aber von vielen Christen so verstanden, dass der ganzen Welt in naher Zukunft eine Drangsal ungeahnten Ausmaßes bevorstände. Vor diesem großen Tohuwabohu sollen jedoch die „Auserwählten“ von ihrem Messias abgeholt werden und dann, wenn sich alles wieder beruhigt hat, werden sie zusammen mit Ihm wieder zur Erde zurückkehren, um angeblich den Endkampf gegen das Böse, DEN Antichristen und den Tod zu bestreiten. Das Abholen in den Himmel wird Vorentrückung genannt, denn eine Entrückung in den Himmel für alle, also auch für jene, die dann während der großen Drangsal noch zum Glauben an Jesus Christus gekommen sein werden, soll dann den Abschluss bilden. Alles mündet schließlich darin, dass Gott nur für die Guten einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen wird und es das Meer dann nicht mehr geben soll (Offenbarung 21,1), was natürlich mit einem Untergang unserer jetzigen Welt einhergeht.

So weit, so gut. Am 21. Mai dieses Jahres hätte nach Verlautbarung des amerikanischen Predigers Harold Camping die Posaune ertönen und damit die Vorentrückung und der nachfolgende Weltuntergang in Gang gesetzt werden sollen. Natürlich sagte man uns am 22. Mai, Campings Prophezeiung wäre nur ein Schlag ins Wasser gewesen. Könnte es aber nicht viel eher so sein, dass die Welt untergegangen und neu erschaffen worden ist, ohne dass wir überhaupt etwas davon bemerkt haben?

Denn „bei Gott ist alles möglich“ (Matthäus 19:26).

William Miller, ein Baptistenprediger aus Vermont, der die Adventbewegung gründete, sagte die (Vor-)Entrückung und was danach kommen soll, für das Jahr 1844 voraus. Viele Tausende Christen warteten in einer bestimmten Nacht und meistens im Freien darauf, dass Jesus sie abholen kommen würde. Klar wollte man den Leuten später weis machen, dass gar nichts passiert wäre. Aber nur so mal mit dem Finger zu schnipsen und schon damals und von allen völlig unbemerkt eine neue Welt aus dem Ärmel zu zaubern, müsste für Gott doch ein Leichtes gewesen sein.

Denn bei Gott ist alles möglich!

Jesus sagte einmal folgendes und es wurde dann bis heute verschiedentlich so interpretiert, dass Er damit bereits auf das nahe Ende der Welt hingedeutet hätte: ‘Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.’ Als etwas später dann die Auferstehung von Jesus die Runde machte, denn die Menschen glauben mit aller Bestimmtheit zu wissen, was das Wort „bald“ bedeutet und Jesus hatte ja vorher auch verkündet, er würde bald wiederkommen, sahen die Menschen zum Himmel hinauf und warteten. So wie viele heute vor dem Fernsehapparat warten, bis mal der Strom weggeht. Scheinbar passiert(e) dann auch nichts. Irgendwann gehen die Menschen zu Bett, schlafen, stehen wieder auf und sie sehen nur, die Welt ist immer noch so da, wie sie schon gestern da gewesen ist. Ist es aber wirklich noch immer dieselbe Welt von gestern?

Denn wir wissen eins einhundertprozentig: Bei Gott ist alles möglich!

Die Zeugen Jehovas sagen gerne alle Nase lang den Weltuntergang voraus und sie werden deswegen belächelt. Was aber, wenn sie jedes Mal Recht behalten haben und wir uns alle auf ungefähr der 734015ten Welt seit Jesu Himmelfahrt am heutigen Morgen grüß Gott gesagt haben?

Denn bei Gott ist einfach alles möglich und das scheinen die meisten Menschen immer wieder zu vergessen. Die Menschen sollten sich lieber fragen, ob sie heute immer noch dieselben sündigen Menschen sind, die sie gestern gewesen ist, und vor allem WARUM sie es sind, und ob sie mit dem Mist, den sie gerne fabrizieren, immer so weiter machen wollen bis zu ihrem Ableben.

Wird es nicht viel eher Zeit dafür, dass die Menschen sich bessern und sich an dem erfreuen sollten, was Gott für uns alle erschaffen hat, anstatt immer nur darauf zu hoffen und ihr Möglichstes dazu beizutragen, damit alles was schön ist auf und an dieser Welt hier, morgen vielleicht gar nicht mehr da ist? Die Menschen vielleicht aus ihren Träumen erwachen, ihre Füße über die Bettkante schwingen wollen und sie dann erstaunt feststellen, dass sie gerade dabei sind in ein tiefes, schwarzes Loch zu fallen, weil alles um sie herum sich in Nichts aufgelöst hat, weil Gott endgültig genug davon hat, jeden Tag eine neue Welt für seine undankbaren Kinder zu erschaffen?

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Können wir uns Gott aus unserem Leben wegdenken?

Viele Menschen sind der Meinung, einen Gott, den gibt es nicht. Sie kommen spätestens dann zu dieser Überzeugung, wenn wieder einmal von einer großen Katastrophe berichtet worden ist, bei der viele unschuldige Menschen ihr Leben verloren haben. Andere sagen, wie kann Gott all die furchtbaren Gemetzel unter Menschen zulassen, die Morde, Folterungen, Kriege, Hungernöte? Und manche Menschen fühlen sich schon von Gott betrogen, wenn jemand stirbt, den sie sehr lieb gehabt haben. Am schlimmsten kommt dieses Gefühl in einem Menschen hoch, wenn ein lieber Freund oder ein Verwandter urplötzlich aus dem Leben gerissen worden ist, oder ein uns sehr nahestehender Mensch sehr leiden musste, bevor er dann im Tod endlich seine Ruhe gefunden hat.

Sollten wir dann nicht lieber uns selber bedauern, die wir noch keine Ruhe finden können?

Dann beginnen oft viele Menschen einmal für kurze Zeit damit, intensiv darüber nachzudenken, was denn überhaupt das ganze Leben soll. Wo doch am Ende doch nur der Tod auf uns alle wartet. Wir werden geboren, die jeweiligen Lebensverhältnisse können wir uns in der Regel nicht aussuchen, müssen zur Schule gehen, dann arbeiten gehen, ehe wir uns versehen, sind wir alt und grau und dann fragen sich viele: Soll das nun wirklich schon alles gewesen sein?

Jesus ging als Menschensohn einen sehr ähnlichen Weg. Über seine Kindheit und Jugendzeit wird nichts berichtet. Er arbeitete wahrscheinlich eine zeitlang als Zimmermann, eventuell führte er sogar Auftragsarbeiten für die Römer aus. Nebenher studierte er das Alte Testament, hörte vielleicht auch immer das Neueste über die Angriffe der Zeloten (jüdische Freiheitskämpfer) gegen die römische Besatzungsmacht. Ziemlich oft vielleicht, wurden gefasste Aufständische oder auch Verbrecher verurteilt und zum Tode durch Kreuzigung verurteilt. Für die Römer wird in diesen Tagen wahrscheinlich ein Menschenleben nicht besonders viel wert gewesen sein, besonders dann nicht, wenn es sich um Sklaven oder Angehörige aus besiegten Völkern gehandelt hat.

Johannes 3:34 Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt ihm den Geist nicht nach Maß.

Hat Gott den Römern ihren Geist vielleicht nach Maß gegeben, so dass sie vielleicht wirklich nicht wussten, was sie alles so taten an Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Es gibt bestimmt viele Leute, die ziehen einen Helm nur deswegen an, damit andere nicht sehen sollen, wie durchscheinend hohl ihre Birne ist. Macht und Geld ist oft alles, woran solche Menschen denken. Und da sie sowieso immer nur auf Befehl von anderen handeln, was sie oft liebend gerne tun, brauchen sie nicht viel weiter zu denken, als bis zu ihrer Nasenspitze. Würden sie es aber einmal tun, dann würden sie vielleicht Gottes anderen nicht ganz so maßvoll gegebenen Geist begegnen, in der Gestalt ihres Nächsten.

Dem Sohn Gottes wurde sein Geist überhaupt nicht nach Maß gegeben, aber selbst das haben die mit schwachem Geist versorgten Menschen damals schon nicht erkannt. Jesus wusste ganz genau, wie es laufen würde, wenn er den anderen seinen optimalen Geist offenbaren würde. Sehr viele von den anderen würden es nicht ertragen können, wenn er ihnen mit der Wahrheit käme. Die Wahrheit ist, dass man seinem Nächsten nichts antun darf, von dem man nicht will, dass es einem selbst angetan wird.

Doch an der eigenen Nasenspitze ist ja oft schon Schluss. Wie es den anderen geht, ist vielen völlig egal. Aber Gott hat den Menschen den Geist nicht nach Maß gegeben, weil sie dann in ihrer Dummheit und in ihrem Egoismus verharren sollen, sondern er tat dies nur, damit die Menschen voneinander lernen sollen, was der beste Weg ist. Leider verläuft das Lernen aber sehr oft in verkehrter Richtung, so dass die Menschen mit wacherem Geist das ertragen müssen an Umständen, was die mit weniger wachem Geist, als völlig rechtmäßig und völlig in Ordnung als die Regel aufgestellt haben.

Dies musste damals auch Jesus am eigenen Leib erfahren. Dass jene, mit einem optimaleren Geist vernichtet werden, weil sie ja eine Gefahr für die übliche Ordnung darstellen, und diese übliche Ordnung besteht oft nur aus Gewalt und Hass gegen alles, was über die eigene Nasenspitze hinaus geht. Viele hassen sich darüber hinaus sehr gerne selbst, für ihre ihnen von Gott eigens für sie bemessene Dummheit. Denn ihr Geist wäre ja entwicklungsfähig, aber sie wollen ihren Geist gar nicht weiterentwickeln. So denken sie ihren Gott am liebsten einfach aus ihre Leben weg.

Morgen schon, so denken sicher viele, könnte ich mein Licht ausgeblasen bekommen, und bis dahin wollen sie so leben wie sie es wollen und ohne Rücksicht auf Verluste von anderen. Gott wird aus ihrer Sicht am besten eliminiert. Der erscheint ja doch nur auf der Bühne in Form vom Tod oder anderen und noch größeren Katastrophen. Und wenn diese Phänomene dann wirklich eintreffen, dann erinnern sich die Egoisten sehr gerne daran, dass es doch einen Gott gibt und über den sie zu den anderen sagen können: Seht Ihr, wenn Eurer Gott mal auftaucht, dann ist er nicht besser als wie wir. Also könnt Ihr auch gleich uns untertan sein, denn im Gegensatz zu Ihm sind wir auch nur harmlose Lämmer.

Jesus war am Ende der Bösewicht, der gekreuzigt werden musste, Gott ist ein Bösewicht, der auch eliminiert werden muss. Denn das, was er angeblich an Katastrophen, Leid und Tod verursacht, selbst das werden die mit ständig abnehmenden Geist mit der Zeit auch noch besser hinkriegen können – manchmal passt das Wort „kriegen“ doch optimal – und sie bekamen es noch besser hin!

Machen wir einfach alles so, was andere gerne wollen, dann haben wir auch unsere Ruhe noch vor der großen Ruhe. Hätte Jesus so gedacht, dann sähe es in der Welt jetzt vielleicht doch noch ein wenig schlimmer aus. Denn immerhin sind ein paar wenige unter uns, die seinem Beispiel gerne folgen wollen und an deren Nasenspitze noch lange nicht das Ende aller Dinge in Sicht ist.

Übrigens, „eli“ ist eine Bezeichnung für Gott, und „minieren“ (franz.) bedeutet ‚untergraben’. Wie aber will man immer weiter einen Willen untergraben bzw. zu versuchen zu eliminieren, den uns Gott nicht nach Maß gegeben hat, sondern der das Maß aller Dinge ist?

Und wer will wirklich mit seiner ganzen und deshalb nur menschlichen Überzeugung sagen können, dass mit dem Tod das Leben endet, wo wir doch noch nicht einmal wirklich begriffen haben, womit das Leben überhaupt und in großer Breite anfängt? Soviel uns an Maß zuzutrauen, damit hält Gott immer noch wohlweislich zurück. Und erst wenn jene soweit sind, deren Geist sich dem nähert, was Gott als über das Maß hinausgehend betrachtet, dann wird sich uns Gott auch bestimmt so zeigen wie er ist. Bis dahin soll auf seinen Wunsch hin, eben die Spreu vom Weizen getrennt werden. Denn Gott weiß schon, was er tut. So wie es auch sein Sohn wusste, der bestimmt hoffte, dass es bis es soweit ist, es noch sehr viele lernen mögen.

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Glauben Sie mir?

Wenn Menschen anderen Menschen etwas erzählen und diese dann ein wenig ungläubig aus der Wäsche schauen, dann fragen sie danach schon mal: „Glauben Sie mir denn nicht“?

Wenn das Gesagte doch der reinen Wahrheit entsprochen hat und es so auch beim anderen angekommen sein sollte, warum will sich dann der Sprecher noch extra vergewissern, ob es vom anderen auch wirklich so aufgenommen worden ist?

Ein ganz einfaches Beispiel: Stellen Sie sich eine Arztpraxis vor, ein Kind kommt zum ersten Mal zu einer Untersuchung zu dem Doktor und er hat die Absicht seinem kleinen Patienten Blut abzunehmen. Gerade dieses Kind hat aber eine sehr große Angst vor Nadeln und überdies kommt ihm alles um es herum noch sehr fremd und ungewohnt vor. Der Arzt sagt dann zum Kind: „Ich muss Dir jetzt mal schnell Blut abnehmen und es wird ganz bestimmt auch gar nicht weh tun“. Kann der Arzt sich wirklich in die Situation dieses bestimmten Kindes hineinversetzten?
„Pass auf Kind, nun pickst es ein bisschen“, sagt der Arzt. Gerade heute passiert es ihm jedoch, dass er die Vene nicht richtig trifft und er muss ein zweites Mal die Nadel in die Haut des Kindes stechen. Dabei hat das Kind schon beim ersten Mal „Aua, aua“ gesagt.
Als der Arzt dann das Blut abgenommen hat, will er dem Kind einreden: „Siehst Du, es hat doch gar nicht weh getan“.
Was mag das Kind dann denken? Dass der Arzt Eingangs die Wahrheit gesagt hat? Wohl kaum, denn zum einen erinnert es sich noch sehr genau an die zwei Nadelstiche und vor allem beim zweiten Einstich kam es dem Kind so vor, als würde es dem Doktor auch noch Freude machen ihm weh zu tun.
Bei seinem nächsten Besuch bei diesem Arzt, wird ihm das Kind bestimmt mit noch mehr Misstrauen begegnen, denn ihm ist nun gewiss, dass dieser Arzt lügt.

Kann man denn wirklich irgendeiner Menschenseele trauen, dass das was dieser Mensch erzählt hat oder in Worten aufgeschrieben hat, auch wirklich der Wahrheit entspricht?

Ein anderes Beispiel aus dem Umfeld von Erwachsenen: Es ist Bundestagswahl, ein Politiker verspricht vor der Wahl dies und das und darauf hin sucht sich der Wahlberechtigte genau seine Partei aus. Natürlich sagt der Politiker nicht: „Geben Sie meiner Partei und mir Ihre Stimme, es tut ganz bestimmt auch nicht weh“. Wenn die Wahl vorbei ist und die Wahlversprechen schon wieder einmal nicht eingehalten worden sind, klar, dann trägt der Wähler keinen körperlichen Schmerz davon, aber ihm geht es trotzdem wie diesem kleinen Kind beim Blutabnehmen im obigen Beispiel. Denn nächstes Mal wird der Bürger, der von ihm ausgesuchten Partei und deren Politikergröße ganz bestimmt auch mit mehr Misstrauen begegnen, denn dieser Politiker hat ihn als Stimmenlieferant Eingangs ja ganz schön belogen.

Nun haben wir es hier in den Beispielen mit sehr unterschiedlichen Individuen zu tun. Wir haben einen Arzt, für den Nadeln nichts besonderes sind und der jeden Tag anderen Menschen Blut abnimmt; Wir haben ein kleines Kind, dass noch dabei ist, die Welt der Erwachsenen und des Schmerzes zu erforschen; Wir haben einen Politiker, der es gewohnt ist, anderen das Blaue vom Himmel herab zu versprechen; und wir haben einen Wahlberechtigten, der sich an die Welt der Lüge schon ziemlich gewöhnt hat – Nächstes Mal wird er sich dann eben eine andere Partei aussuchen, der er seine Stimme geben wird.

Eine recht seltsame Welt ist das, finden Sie nicht auch?

In einem Film sagte mal jemand: „Traue keinem anderen Menschen“. Er wird gewusst haben, warum er das einem anderen als guten Ratschlag mit auf den Weg gegeben hat. Und in der Tat, dieser andere wurde nicht viel später von anderen mächtig aufs Kreuz gelegt.

Jemand aufs Kreuz legen und ihn anzunageln, so weit kann es wirklich kommen, bzw. es kam soweit, als mal jemand anderen die reine Wahrheit gepredigt hat. Komisch oder? Jemand, der die Wahrheit predigt, den bringt man um, aber all die anderen Lügner, die laufen bis heute frei in der Gegend herum und treiben überall ihr Unwesen.

Andere zu belügen, so finde ich, ist eine der schlimmsten Sünden und sie ist am einfachsten zu begehen.

Warum sagte dieser Arzt im Beispiel zum Kind nicht: „Mit der Nadel könnte ich Dir unter Umständen schon etwas mehr weh tun, aber es muss eben sein, denn es geht uns um Deine gute Gesundheit“ ?

Wäre das Kind so vom Arzt auf die nachfolgende Prozedur eingestellt worden, dann wäre es später nie auf den Gedanken gekommen, in ihm einen Lügner zu sehen.

Warum sagte der Politiker nicht vor der Wahl zum Bürger: „Tja, ich könnte Ihnen jetzt das Blaue vom Himmel herab versprechen, aber bevor ich Unsinn daher rede, nur damit Sie mich und meine Partei wählen, glauben Sie mir, wir Politiker sind auch nur Menschen und wirklich etwas ändern können wir auch nicht“.

Hätte der Bürger vielleicht gerade dieser Partei nicht dann doch seine Stimme gegeben? Und ganz sicher wäre er auch später nie auf den Gedanken gekommen, dass seine von ihm ausgewählte Partei nur aus Lügnern besteht. Denn dass diese Leute nicht imstande sind, wirklich etwas Besseres aus unserer Demokratie zu machen, das ist dem Bürger bestimmt grundsätzlich schon klar.

Der, den sie damals ans Kreuz genagelt haben, weil sie nicht wussten was sie taten, dem hätten sie folgen und glauben sollen.

Aber schon damals war es den Menschen in der Mehrzahl wichtiger dem zu folgen, der nichts lieber macht als zu lügen. Und so leben wir eben bis heute in so einer Welt, in der die Lüge vorherrschend ist und nicht die Wahrheit. Will man die Wahrheit wirklich wissen und ihr folgen, dann muss man sich schon auf die Suche nach ihr begeben. Und das tut man besser heute als morgen. Denn morgen schon, könnte es vielleicht zu spät dafür sein.

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